Integrierte Versorgung und Kombinationstherapie

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Integrierte Versorgung und Kombinationstherapie
Integrierte Versorgung und Kombinationstherapie
Integrierte Versorgung und Kombinationstherapie

Ein Versicherter, der sich für die integrierte Versorgung interessiert, kann sich bei seiner Krankenkasse umfassend über das Angebot und die teilnehmenden Ärzte im ambulanten und stationären Bereich, sowie über die Inhalte von Vertragen informieren.

Er kann sich in einem nächsten Schritt bei einem teilnehmenden Arzt, beziehungsweise bei einem teilnehmenden Krankenhaus einschreiben. Das hat nicht zur Folge, dass der Versicherte ausschließlich von Ärzten behandelt werden darf, die ihrerseits Vertragspartner der integrierten Versorgung sind. Versicherte können zumeist nur auf Überweisung einen Arzt aufsuchen, der nicht an der integrierten Versorgung teilnimmt. Als Anreiz dürfen die gesetzlichen Krankenkassen seit dem 1. April 2007 die Teilnahme an der integrierten Versorgung im Rahmen von Wahltarifen mit Prämienzahlungen oder Zuzahlungsermäßigungen belohnen.

Hierbei sind genaue Behandlungen (mind. 60 Min.) vorgeschrieben. Dieser Verordnung erfolgt nicht zu Lasten des Arztes.

Ziele der Kombinationstherapie

Verbesserung der Beweglichkeit funktionsgestörter Gelenke
Aktivierung und Verbesserung geschwächter/gelähmter Muskulatur
Wiederherstellung des Muskelgleichgewichts
Schmerzlinderung bei Störungen der Gelenkfunktion, Muskelspannung, Durchblutungsstörungen/Schwellung
Verbesserung der Gewebsernährung (Trophik)
Ödemminderung
Durchblutungsverbesserung
Anwendungsgebiet

Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane
Zustand nach aber auch vor Bandscheiben Operationen (Spätphase)
chronische Wirbelsäulenerkrankungen
Störung der aktiven Beweglichkeit mit Muskeldysbalance, -insuffizienz, -verkürzung und Paresen
Schmerzen aufgrund von Gelenkfunktionsstörungen, Fehl- oder Überbelastung und Muskelspannungsstörung
Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS) und des peripheren Nervensystems (PNS)
Paresen
Erkrankungen der inneren Organe
Chronische Arterielle Gefäßerkrankung
Atemwegserkrankgungen
Eingesetzt wird die Kombinationstherapie bei komplexen Schädigungsbildern, die den Einsatz von drei oder mehreren Heilmitteln in einem direkten, zeitlichen und örtlichen Zusammenhang erforderlich machen.

Der Physiotherapeut kann mehrere Therapien in Abhängigkeit des Krankheitsbildes und seines Wissens, seiner Erfahrung und der Individualität des Patienten in der Therapiezeit selbst frei wählen und anwenden.

D1 = Kombinationstherapie (Beispiel: Krankengymnastik + Manuelle Lymphdrainage + Wärmetherapie)
Die therapeutische Wirkung beruht in der Gesamtheit auf Grundlage des Wirkprinzips jeder einzelnen Maßnahme.
Ausnutzung des sich ergebenden Synergieeffekts.